Matterhorn

Mit der Erstbesteigung im Jahr 1865 wurde der “Mythos Matterhorn” geboren und ging schnell rund um die Welt. 

Man hielt das Matterhorn für unbesiegbar. Erzählte sich von bösen Geistern und Bergdämonen. Einige Mutige versuchten es trotzdem – alle scheiterten. Am 14. Juli 1865 wurde der Bann gebrochen. Der Brite Edward Whymper bezwang das Matterhorn. Die Erstbesteigung war geglückt. Doch wie so oft, lagen an diesem Tag Erfolg und Unglück nahe beieinander: Beim Abstieg riss ein Seil, und vier Männer aus Whympers Siebener-Seilschaft stürzten in den Tod.

Die Geschichte um das Unglück verbreitete sich rasch um die ganze Welt – und damit auch Mythos und Bekanntheit des Dorfes Zermatt, denn von dort aus waren die sieben jungen Männer gestartet, darunter auch Vater und Sohn Taugwalder aus Zermatt.

Textquelle: Webseite Matterhornparadise.ch

Das Seil, welches zwischen Lord Francis Douglas und Peter Taugwalder Senior riss.

Erinnerungsstücke der verunglückten Bergsteiger, welche am Fusse der Nordwand gefunden wurden.

Die Schuhe von Douglas Hadow, welcher strauchelte und das Unglück auslöste.

Der Schwarzsee oberhalb von Zermatt. Von hier aus geht es hoch zur Hörnlihütte. Vom Basislager an der 1880 erbauten Hörnlihütte brechen bei guten Bedingungen täglich bis zu 300 Menschen auf, um das Matterhorn über den Hörnligrat zu bezwingen. Bis zu 3‘500 sind es in einem Sommer. 

Faszination Matterhorn